Pfarrhaus & Grotte

Das zur Laurentiusgemeinde gehörende Pfarrhaus wurde im Park der Kirche hinter dem Gotteshaus errichtet.  Seine Fassade aus rotem Buntsandstein fügt sich wunderbar in die bestehende Landschaft ein.

 

 

 

 

 

Mit dem Bau einer Lourdes-Grotte nach dem Ende des zweiten Weltkrieges löste die Gemeinde ein gegebenes Versprechen ein. Die Laurentiusgemeinde hatte versprochen, wenn der Ort während des Krieges von den schlimmsten Zerstörungen verschont bliebe, wollte sie aus Dankbarkeit eine Lourdes-Grotte bauen. Am 15. August 1945 wurde der dafür vorgesehene Platz gegenüber dem Kirchenportal abgesteckt und der Bau begonnen. Schon am 8. Dezember war die Grotte fertiggestellt und wurde am 26. Mai 1946 eingeweiht. Sie ist ein Denkmal des Dankes und ein Mahnmal des Glaubens und der Treue.

Kapellchen

Das Contwiger Kapellchen "Zur Schmerzhaften Mutter" an der Pirmasenserstrasse wurde im Jahre 1838 unter dem Pfarrer Stabel erbaut. Die darin befindliche Pieta´(Maria die Schmerzhafte Mutter) , eine Holzschnitzerei wurde 1903 geweiht. Im Jahr 2007 wurde das Kapellchen bzw. die Pieta´renoviert.

Altar

Der Hochaltar zieht den Blick des Besuchers auf sich. Er ist eine Arbeit des Würzburger Bildhauers Heinz Schiestl und hat die Form eines gotischen Flügelaltars. Er zeigt in der Mitte die Figur des hl. Laurentius, dem die Contwiger ihre Kirche geweiht haben. Das Bild links außen zeigt Christus auf dem Weg zu Golgatha mit seiner Mutter. Rechts außen begegnet Laurentius dem Papst Sixtus, der zur Hinrichtung geführt wird. Auf dem inneren linken Bild wird Christus ans Kreuz genagelt, auf dem rechten Bild wird Laurentius auf den glühenden Rost gelegt.

Kath.Kirche Contwig

Wenn auch über den Ursprung der Kath. Pfarrei Contwig genaue Angaben fehlen so ist doch mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass der hl. Pirminius als Stifter der Pfarrei anzusehen ist. Ganz sicher wurde schon bald nach Gründung der Pfarrei - also etwa um 750 - auch ein kleines Kirchlein erbaut, das später sicherlich mehrmals erweitert und auch zwischendurch durch einen Neubau ersetzt werden musste. Nähere Angaben darüber fehlen leider vollkommen. Diese Kirchen waren vermutlich schon immer an der Stelle gestanden, an der sich heute die evangelische Kirche befindet.Am 25. Oktober 1903 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau. Im Dezember 1904 stand der Rohbau der Kirche. Am 19. November 1905 wurden die in Metz gegossenen 3 Glocken im Turm aufgehängt. Am 14. Mai 1906 wurde die Laurentiuskirche in einem Festakt eingeweiht.
Die Kirche wurde nach den Plänen des Architekten Wilhelm Schulte im neugotischen Stil gebaut. Der Bau wurde dem heiligen Laurentius geweiht. Die Erd-, Maurer-, Steinhauer-, Zimmermanns- und Gipserarbeiten wurden von Handwerkern aus Contwig ausgeführt. Am Bau der Laurentiuskirche bewiesen die Contwiger Handwerker, dass sie hochwertige Künstlerarbeiten ausführen konnten.

 

Im Jahre 1932 konnte sich die Pfarrgemeinde ihren Wunsch nach einer Orgel erfüllen. Den Auftrag erhielt die Orgelbauwerkstätte Gebrüder Späth aus Ennetach-Mengen in Württemberg. Die Orgel besitzt 28 Register und hat 1918 Pfeifen. Die kleinste Pfeife ist nur wenige Millimeter groß, die größte Pfeife hat eine Länge von ca. 5 Metern.

Die Pfeifen werden mit einem Windführungssystem zum Klingen gebracht. Die Pfeifen selbst sind aus verschiedenen Materialien gefertigt. 78 Pfeifen sind aus Holz, 390 Pfeifen aus Zink und 1450 Pfeifen sind aus einer hochwertigen Zinn-Blei-Legierung, dem besten und teuersten Material.

 

 

 

Der Hochaltar zieht den Blick des Besuchers auf sich. Er ist eine Arbeit des Würzburger Bildhauers Heinz Schiestl und hat die Form eines gotischen Flügelaltars. Er zeigt in der Mitte die Figur des hl. Laurentius, dem die Contwiger ihre Kirche geweiht haben. Das Bild links außen zeigt Christus auf dem Weg zu Golgatha mit seiner Mutter. Rechts außen begegnet Laurentius dem Papst Sixtus, der zur Hinrichtung geführt wird. Auf dem inneren linken Bild wird Christus ans Kreuz genagelt, auf dem rechten Bild wird Laurentius auf den glühenden Rost gelegt.

 

 

Kath. Kirche Stambach

Die Kirche Maria Königin der Engel, Dellfelderstr. 25, 66497 Contwig/Stambach, wurde in der Zeit von 1950 bis 1952 nach den Plänen von Professor A. Boßlet aus Würzburg gebaut. 1952 wurde das Gotteshaus von dem damaligen Bischof Dr. Wendel eingeweiht.

Schon lange hegte die katholische Gemeinde den Wunsch nach einer eigenen Kirche, der Weg zur Hauptgemeinde Contwig war für ältere Bürger doch recht weit.

Der Kirchenbau ist dem romanischen Baustil nachempfunden. Die Steine wurden in einem Stambacher Steinbruch von zahlreichen Helfern unentgeltlich gebrochen. Mit Pferde- und Kuhgespannen wurden die gebrochenen Steine zum Bauplatz gebracht. Viele Steinmetzarbeiten, unter anderem auch die Dachsimse, wurden von Steinhauern aus Stambach ausgeführt.

 Der Besucher tritt in eine helle Kirche, deren Schiff in der Mitte von vier großen Sandsteinsäulen getragen wird. Es bietet ca. 380 Personen Platz.

 Ein schlichter aber schön geschmückter Altarraum prägt den ersten Eindruck

Die schöne Orgel mit 23 Registern verstärkt den freundlichen Eindruck des Innenraumes der Kirche.